Worum es uns geht


Der Mensch in der Gesellschaft, der Mensch als soziales Wesen, der Mensch als Gestalter seiner Zukunft – diesen Menschen in all seinen Facetten und Nuancen darzustellen, zu reflektieren und vielleicht überhaupt erst einmal kennenzulernen, hat sich Morgenstern zum Ziel gesetzt.
Darum geht es uns.

Wir haben Stilmittel entwickelt, welche die inneren Haltungen der Protagonisten sichtbar werden lassen, die Beziehungen visualisieren, die Sprache in Bewegung bringen. Gedanken finden bei uns Ausdruck in einem klaren Körperspiel, Sprache tritt im Morgenstern bewusst in Beziehung zum Gegenüber, sie wird zur Gestalterin des Raums zwischen den Dialogpartner*innen. Vor allem ist sie weit mehr als nur Inhaltsvermittlerin. Sie kann ausholen, um zu betören, sie kann zurückweisen, den Weg in einen Innenraum bahnen, Bilder an die innere Lein- wand der Besucher*innen malen. Sie ist Handlung und Brückenbauerin zu den Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern.

Immer geht es in den Morgenstern-Stücken um den im Moment stattfindenden, gedanklich und emotional gefüllten zwischenmenschlichen Dialog, um die Begegnung von Mensch zu Mensch.

„Was ist erquicklicher als Gold? Das Gespräch.“ Diese Erkenntnis aus Goethes „Märchen“ ist uns Leitfaden für die Zukunft.

 

Im Herbst 2019 spielen wir "Am 4. Advent morgens um vier" nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Klaus Kordon und "Ein Weihnachtslied" nach der berühmten Erzählung A Christmas Carol von Charles Dickens