Das kalte Herz

nach Wilhelm Hauff

Peter und Lisbeth hören den Holländer-Michel kommen

Peter Munk, ein armer Kohlenbrenner, sehnt sich nach etwas Besserem. So wie der dicke Ezechiel möchte er sein oder wie der Tanzbodenkönig. Geld möchte er haben und bewundert werden. Da kommt ihm das Glasmännchen grade recht. Als Sonntagskind hat er drei Wünsche frei.

Und nun staunen seine neuen Freunde: tanzen kann der Peter Munk plötzlich und Geld hat er wie Heu. Nur Lisbeth, Peters treue Freundin, wird immer trauriger. Peters neue Freunde mag sie nicht. Sie, die Warmherzige, fröstelt es in deren Gesellschaft. Und sie sorgt sich zu Recht wegen des schlechten Einflusses.

Peter - geblendet vom weinseligen Treiben seiner Freunde - lässt sein Gut verkommen und stürzt sich nun ganz ins Elend. Um wieder zu Reichtum zu gelangen, verkauft er dem Holländer-Michel sein Herz. Doch mit einem Stein in der Brust lebt es sich auch nicht gut. Hart, mitleids- und freudlos geht er durchs Leben.

Erst als er kaltblütig Lisbeth niederschlägt, weil sie sich trotz seines Verbots eines Bettlers annimmt, kommt er zur Besinnung.

Mit Hilfe des Glasmännchens gelingt es ihm schließlich, sein Herz wieder zu erlangen und ein neues Leben zu beginnen.

[ab 9 Jahre       4. - 6. Klasse]


Regie: Daniel Koch | Schauspiel: Selim Çinar | N.N. | Alex Schmidt | Isa Flaccus | Cello: Radu Nagy |Komposition: Martin G. Rasten | Kostüme: Katrin Firuzeh Bischof | Bühnenbild: Brigitte Schlögel | Manuel Schleiermacher | Licht: Frederik Wehlmann


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