Tankstelle für Lebenskunst

Eröffnungstag am 12. März 2016

Neuer Theatereingang

Vom ersten Moment an hatten wir volles Haus.

Das Interesse seitens der Friedenauer*innen, die neuen Nachbarn speziell aus dem Rathaus Friedenau kennenzulernen war groß.

11:30 Uhr Mozart meets Iran

Einen furiosen interkulturellen Auftakt boten Radu Nagy am Cello & Alirezah Sheibani, Fagott mit der Sonate in B von W. A. Mozart und Eigenkompositionen von A. Sheibani.

Radu Nagy ist langjähriger Cellist beim theater morgenstern, gebürtig aus Rumänien.
Alirezah Sheibani ist aus dem Iran geflohen, ist Fagottist, Dirigent und komponiert.

12:15 Uhr Wir können was

3 Prinzessinnen & 3 Geschichten - Jugendliche mit und ohne Fluchthintergrund präsentierten sich mit verschiedenen selbst entwickelten Theaterszenen

13:00 Uhr Pause

Interkultureller Andrang bei den schwäbischen Maultaschen.

Unser neuer Theatereingang diente als Speiseraum, Tanzfläche, Gesprächsraum.

Musik aus Afghanistan

Mit dem Instrument geflohen, und in eine ungewisse Zukunft blickend - zwei afghanische Musiker begeisterten mit ihrer Darbietung.

15:00 Jugend im Gespräch

5 Jugendliche aus Afghanistan, Syrien, Albanien und Deutschland sprachen - moderiert von dem Autor Dr. Florian Werner - von ihren Erlebnissen, Gedanken und Geschichten zu dem Thema WAS WIR VERMISSEN.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Initiative WIR MACHEN DAS.jetzt statt.

16:00 Uhr Bewege dich - bewege andere

Unter Anleitung des Künstlers Stephan Kurr fand sich eine Gruppe mutiger Geflüchteter und Einheimischer zusammen zu einer Choreographie auf dem Breslauer Platz.

Die Teilnehmenden hatten viel Spaß - und der Vorplatz des Rathauses bevölkerte sich mit Zuschauenden.

18:30 Uhr Theater

Vor vollem Haus fand auch die Theateraufführung statt. Geflüchtete und Einheimische verfolgten die Geschichte zusammen mit Spannung, sie bangten mit der Bäuerin und lachten über die Trolle.

theater morgenstern zeigte DAS TROLLKIND nach einer Erzählung von Selma Lagerlöf.

20:00 Uhr Begegnungsort Theater

Bei afghanischer Musik und Buffet fanden viele erste Kontakte und Gespräche statt zwischen Neu- und Altberliner*innen. Viele Ideen entstanden für zukünftige gemeinsame Unternehmungen und Projekte.

Die Jugendlichen waren sofort am Tanzen.